Ein schwieriges Jahr für den Hafen

Gemeinsam wollten Gesellschafter, Gewerkschaften, Betriebsräte und das Land noch in 2017 eine Lösung für die Probleme der Lübecker Hafen Gesellschaft (LHG) finden. Das hatte man Anfang des Jahres beschlossen. Nach anfänglichen Erfolgen und Zugeständnissen scheiterte der Zukunftspakt nun in letzter Sekunde.

Erst im Januar hatten alle Verantwortlichen an einem Tisch gesessen. Beim Hansetalk zum Thema „Lübecks Hafen in schwerer See – Suche nach dem richtigen Kurs“ war man sich einig: Alle Beteiligten, die Gesellschafter Stadt und Rreef, die Gewerkschaften, Betriebsräte und das Land, sollten sich an einen Tisch setzen, um gemeinsam die Probleme zu lösen. „Wir brauchen eine Lösung noch in diesem Jahr“, forderte der damalige Kieler Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) in der Runde. Kein Wunder angesichts der Probleme der LHG: Großkunden sind abgewandert, der Hafenbetriebsverein insolvent. Dazu kommen sinkende Umschlagzahlen und tiefrote Zahlen in der Bilanz. Weiter lesen

„LHG-Beschäftigte lehnen Verhandlungsstand zum Sanierungstarifvertrag ab“

Zum genannten Thema gab heute die LHG-Geschäftsführung folgendes Statement ab:

Mit großem Bedauern hat die Geschäftsführung der Lübecker HafenGesellschaft (LHG) auf die Ablehnung des Verhandlungsstandes zum Sanierungstarifvertrag durch die Beschäftigten reagiert. Die Ablehnung ist umso unverständlicher, da noch im Frühjahr einem Eckpunktepapier zugestimmt worden war, das in den Grundzügen mit dem nun abgelehnten Vertrag übereinstimmte. Nach unserem Kenntnisstand hatte die Tarifkommission ver.di einstimmig die Annahme des Verhandlungsergebnisses empfohlen.
Nach der Zustimmung der Gesellschafter, vereinbarungsgemäß ebenfalls einen finanziellen Beitrag zur Sanierung der LHG zu leisten, bedeutet die Ablehnung des Verhandlungsstandes zum Sanierungstarifvertrag durch die Beschäftigten nunmehr eine Rückkehr zum Ausgangspunkt auf dem Weg zur Gesundung der Gesellschaft.
Geschäftsführer Sebastian Jürgens kommentiert: “In die jetzige Vereinbarung haben alle Beteiligten in den vergangenen Monaten wiederum viel Zeit und Engagement investiert, um einen ausgewogenen Interessenausgleich zu erreichen. Der Ball liegt jetzt bei der Gewerkschaft. Sie hat bereits signalisiert, die Gespräche wieder aufzunehmen. Dies muss jetzt kurzfristig erfolgen. Die Geschäftsführung steht jederzeit zur Verfügung.“

Quelle: LHG

LHG: Mitarbeiter lehnen Tarifvertrag ab

Schlechte Nachrichten gibt es bei den Verhandlungen um die Sanierung der Lübecker Hafengesellschaft (LHG). Die Mitarbeiter werden den neuen Tarifvertrag nach derzeitigem Stand nicht unterschreiben, der dem Unternehmen rund 17 Millionen Euro in drei Jahren einsparen sollte.

Das Sanierungskonzept sah vor, dass Mitarbeiter und Eigentümer, die LHG gehört zu 62,5 Prozent der Hansestadt Lübeck, sich jeweils mit rund 17 Millionen Euro beteiligen. Dazu gehört zum Beispiel der Verzicht auf Weihnachtsgeld. Ein großes Einsparpotential sollte die Flexibilisierung der Arbeitszeit bringen. Doch dabei gab es keine Einigung.

Wie die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) mitteilt, haben die Mitglieder in der Lübecker Hafengesellschaft (LHG) den bisherigen Verhandlungsstand, im Rahmen einer Mitgliederbefragung, nicht angenommen. Die Tarifkommission hat daraufhin beschlossen, den Verhandlungsstand als Tarifergebnis nicht anzunehmen. Weiter lesen

Die Queen kommt im August

Nach 2011 wird der Kreuzfahrtriese QUEEN ELIZABETH (294m) im Sommer 2018 zum zweiten Mal Travemünde anlaufen.

Auf ihrer Reise „Skandinavien-Russland“  (ab Rotterdam bis Rotterdam für 14 Nächte
vom 29.07.18 bis 12.08.18) wird sie am 07. August 2018 am Travemünder Skandinavienkai erwartet.

Geplant ist eine Liegezeit von 8:00 – 18:00 Uhr (Änderungen vorbehalten).

Diese Kreuzfahrt ist buchbar pro Person ab 2490,- € (Zweibett-Innenkabine) bis 7550,- € (Penthouse-Mittschiffs).

Hafen 1 Rotterdam
Hafen 2 Kopenhagen
Hafen 3 Stockholm
Hafen 4 Tallinn
Hafen 5 St. Petersburg
Hafen 6 Travemünde
Hafen 7 Göteborg
Hafen 8 Southampton
Hafen 9 Rotterdam

Informationen und Buchungen bei der Cunard Line in Hamburg auf: Cunard-Line

 

 

Erster neuer Fahrkartenautomat an der Priwallfähre

Erster neuer Fahrkartenautomat an der Priwallfähre

Am Mittwoch, den 18. Oktober wird der erste neue Fahrkartenautomat an der Priwallfähre am Fährgebäude auf der Travemünder Seite in Betrieb genommen. „Wir wollen das neue Modell zusammen mit unseren Fahrgästen erproben“, sagt Bernd Raasch, Betriebsleiter des Stadtverkehrs. Sieben weitere Automaten werden dann 14 Tage später geliefert. Am neuen Automaten kann man mit Bargeld und Scheinen aber vor allem bargeldlos mit EC-Karte oder Kreditkarte bezahlen. Neu ist auch, dass nicht nur alle Fahrkartenarten wie bisher gelöst werden können, sondern das Sortiment um die Monatskarte für Fußgänger und PKW erweitert wurde.
Die alten Automaten entsprachen nicht mehr dem neuesten Stand und werden nach 11 Jahren ausgewechselt.

Quelle: Stadtverkehr Lübeck

BILDER AM DONNERSTAG, 12. OKTOBER

Besuch der Deutschen Marine in Travemünde

Bis Sonntag ist die deutsche Fregatte F217 BAYERN (139m) am Travemünder Ostpreußenkai zu Gast. Die in Emden gebaute  BAYERN gehört zur sogenannten Brandenburg-Klasse und wurde am 15.Juni 1996 in Dienst gestellt. Beim Einlaufen wurde die Fregatte von den beiden Marine-Schleppern Y817 NORDSTRAND (30m) und Y819 LANGENESS (30m) begleitet. Vermutlich aus Kostengründen hat man auf den Einsatz konventioneller Schlepper verzichtet und diese beiden aus Kiel angefordert.

Gegen 17:00  Uhr lief das Gespann in Travemünde ein:

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