Neuer Fahrplan und Setup für den Dänemark – Service

Neuer Direktservice zwischen Helsinki und Aarhus

Finnlines stellt seine Dienste zwischen Dänemark und Finnland um und bietet ab dem 28. Mai 2018 direkte Verbindungen zwischen Helsinki und Aarhus.

Es wird auch eine direkte Verbindung zwischen Aarhus und Uusikaupunki geben, die neue Frachtmöglichkeiten zwischen Dänemark und Westfinnland bietet. Turku wird in Travemünde per Umladung verfügbar sein

Der neue wöchentliche Service zwischen Travemünde und Aarhus eignet sich besonders für alle Arten von Rollladungen, insbesondere für Hoch- und Schwergüter, die aufgrund von Gewichtsbeschränkungen die Nord-Ostsee-Kanal-Brücke nicht passieren können.
Die Transitzeiten werden bei direkten Abfahrten kürzer sein (siehe Anhang).
Für Anhänger, die nicht am Donnerstag ab Helsinki ankommen, bietet Finnlines die Möglichkeit, diese Anhänger am Sonntagmorgen von Helsinki über Travemünde nach Aarhus zu verschiffen.
Samstagsanläufe in Aarhus ermöglichen späte Lieferungen von Exportfracht am Samstagmorgen, ETA Helsinki  ist am Montagmorgen.

Die Donnerstagsanläufe aus Aarhus machen zunächst am 7.6. die FINNHAWK und am 14.6. die FINNMASTER

TT-Line und Stena Line beenden Kooperation

Lübeck-Travemünde, 15. Mai 2018 – Die Kooperation von TT-Line und Stena Line, die sich gegenseitig Kapazitäten auf ihren ganzjährigen Abfahrten zwischen Rostock und Trelleborg zur Verfügung stellen, wird zum 15. September 2018 aufgelöst. Durch den Einsatz seiner sechs Schiffe ab und nach Rostock wird TT-Line dann noch besser auf die Kapazitäts- und Qualitätsbedürfnisse seiner Kunden reagieren.

So wird z.B. auf „Nils Dacke“ derzeit die Cafeteria auf Deck 7 umfangreich erneuert. Bereits diese Woche werden die Arbeiten abgeschlossen sein. Durch diesen Umbau stehen den Gästen zukünftig eine neue Kinderspielecke sowie ein zusätzlicher Bar- und Loungebereich mit neuen Panoramafenstern zur Verfügung. Die Modernisierung für das Schwesternschiff „Robin Hood“ folgt. Zudem befindet sich die Peter Pan derzeit im Werftaufenthalt in Bremerhaven, um die Frachtkapazität zu erhöhen.

 

Quelle: PM/TT-Line

Kreuzfahrtschiffe in Zukunft an der Nordermole ?

Lübeck-Travemünde könnte vom weltweiten Kreuzfahrtboom profitieren, der bereits in vielen Ostseehäfen angekommen ist. Voraussetzung dafür ist ein Terminal, an dem auch große Passagierschiffe anlegen können, ohne den Güterverkehr im Lübecker Hafen zu behindern. Ein vom Verein Lübeck Cruise in Auftrag gegebenes Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass die Nordermole an der nördlichen Hafeneinfahrt der geeignetste Standort ist.

Der Vereinsvorstand präsentierte jetzt die Ergebnisse der Analyse des Hamburger Beratungsunternehmens HPC Hamburg Port Consulting und warb in der Politik um Unterstützung für das Projekt.

„Wir haben uns darüber Gedanken gemacht, wie Kreuzfahrt in Travemünde moderat, umweltverträglich und eingebunden in ein bestehendes Tourismus-Konzept aussehen könnte. Unser Ziel ist es, die notwendige Infrastruktur durch private Investitionen zu finanzieren. Wir bringen unsere Vorschläge zur Weiterentwicklung des Tourismus- und insbesondere innovativen Verkehrskonzepts gern in die zuständigen Gremien der Stadt ein“, sagte Dr. Sebastian Jürgens, Vorsitzender von Lübeck Cruise. Der Verein hat auf Basis des HPC-Gutachtens sowie einer bereits 2013 im Auftrag der IHK zu Lübeck erstellten Machbarkeitsstudie einen „Impuls für die Entwicklung des Seebads Travemünde“ erarbeitet. Weiter lesen

Lehmann-Flotte wächst weiter

Lübecker Traditions-Gruppe ordert weiteren Neubau bei Bodewes – Option für 3. Carrier

Die Lübecker Hafen-, Schifffahrts- und Handelsgruppe Lehmann hat jetzt einen weiteren Mehrzweckfrachter des Typs 4800 tdw bei der niederländischen Werft Royal Bodewes in Hoogezand bestellt. Das teilte Sven Lohse, Mitglied der Geschäftsführung des Traditionsunternehmens, dem THB mit. „Wir lösen damit die bereits Anfang 2016 bei der Bestellung des Typschiffes „Ina Lehmann“ ausgesprochene Option ein.“ Der Neubau sei weitgehend baugleich zum ersten Schiff dieser Serie. Die Ablieferung ist für das Frühjahr 2020 vorgesehen. Bis dahin wird die mittelständische Reederei auch Klarheit darüber haben, ob sie noch ein drittes Exemplar dieser Erfolgsserie bestellen werden.

Lohse: „Wir haben eine entsprechende Option jedenfalls ausgesprochen.“ Der ausschlaggebende Grund für den Neubau ist die Marktlage bei hochwertiger Shortsea-Tonnage: Gute Gebrauchtfrachter in diesem Segment seien nur schwer zu bekommen und damit auch nur zu vergleichsweise hohen Preisen. Auch die Chartern seien zu hoch. Eine Erklärung: Im Marktsegment „kleinere Mehrzweckfrachter“ wurde in den zurückliegenden Jahren weltweit sehr wenig investiert, zugleich aber sehr viel Tonnage rausgezogen, auch um sie zu verschrotten.


Sven Lohse (Foto: Sartori&Berger)

Auch die künftige „Heike Lehmann“, deren Name sich von der Cousine des geschäftsführenden Gesellschafters, Holger Lehmann, ableitet, soll schwerpunktmäßig im europäischen Kurzstreckenseeverkehr zu Einsatz kommen. Der mit Eisklasse 1 B zu versehende Frachter, der in einer Kombination aus Eigenmitteln und Bankkredit finanziert wird, fährt künftig unter Antigua u. Barbuda-Flagge. Bemerkenswert an dem Neubau ist, dass der Kasko von vornherein ebenfalls in den Niederlanden entsteht. Im Falle der „Ina Lehmann“ entstand er in Polen und wurde dann zur Endausrüstung in die Niederlande verholt.

 

Quelle: Lehmann/THB