ALTES SCHIFF — NEUER NAME

Erstmalig seit der Übernahme durch die Swedish Orient Line (SOL), lief heute die ehemalige TRANSPAPER (191m) mit ihrem neuen Namen TAVASTLAND den Lübecker Hafen an. Die Reederei Transatlantic, die sich in Abwicklung befindet, hat auch die Schwesterschiffe TRANSPULP und TRANSTIMBER an SOL abgegeben.

TAVASTLAND, noch ohne Namenszug am Burg, heute um 12:45 Uhr in Höhe der Herreninsel, auf dem Weg zum Nordlandkai:

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Sozialministerin zeichnet LHG-Projekt aus

LHG erhält Prämie für Gesundheitsmanagement

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) wurde für ein Projekt zur Wiedereingliederung von Mitarbeitern ausgezeichnet, die längere Zeit arbeitsunfähig waren. Das Projekt wurde im Rahmen des „Betrieblichen Eingliederungsmanagements“ (BEM) durchgeführt und vom Schleswig Holsteiner Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung für lobenswert befunden. Überreicht wurde die sogenannte BEM-Prämie in Höhe von 10.000 Euro am gestrigen Tag durch Sozialministerin Kristin Alheit im Rahmen der Preisverleihung in Büdelsdorf. Neben der LHG wurden vier weitere Unternehmen aus Schleswig-Holstein, die sich im Rahmen des Eingliederungsmanagements besonders engagiert haben, ausgezeichnet.

Die Gesundheit der eigenen Mitarbeiter hat bei der LHG einen hohen Stellenwert. So gab es schon mehrere Projekte in dieser Richtung, zuletzt eine Aktion zur Darmkrebsvorsorge. „Es ist uns wichtig, unsere Kollegen nach überstandener Krankheit dabei zu unterstützen, in den Alltag zurückzufinden“, betont LHG- Geschäftsführer Sebastian Jürgens.

Das betriebliche Eingliederungsmanagement ist gesetzlich vorgeschrieben. Bei der Durchführung gibt es jedoch keine Vorgaben. Zielgruppe sind die Beschäftigten eines Unternehmens, die in einem Zeitraum von zwölf Monaten länger als 42 Kalendertage arbeitsunfähig waren. Gemeinsam wird erarbeitet, ob und wie auch nach längerer krankheitsbedingter Abwesenheit eine Wiedereingliederung in das Arbeitsleben erfolgen kann. „Wir dürfen nicht vergessen, dass vor uns ein Mensch mit einer ganz persönlichen Leidensgeschichte steht. Die Betroffenen haben neben dem körperlichen oft einen enormen mentalen Leidensdruck“, so der BEM-Beauftragte der LHG, Dirk Balk, der die Auszeichnung entgegennahm.

Verleihung BEM Prämie SH 2016 am 07.12. 2016 in Büdelsdorf. Foto Ulrich Perrey

Verleihung BEM Prämie SH 2016 am 07.12. 2016 in Büdelsdorf. Foto Ulrich Perrey

Sozialministerin Kristin Alheit (3. v.r.) neben Dirk Balk, LHG (2. v. r.) sowie weiteren Preisträgern.

OPEN SHIP AUF DEM FEUERSCHIFF FEHMARNBELT

Im Winterhalbjahr von Oktober bis Mai, immer am 2. Sonntag des jeweiligen
Monats von 11.00 bis 14.00 Uhr, findet an Bord der „FEHMARNBELT“ die
beliebte Veranstaltung >> Backen und Banken << statt.
Backen und Banken bedeutet in der vergangenen Seemannssprache „Zum Essen kommen!“ auf dem Schiff.

Unter diesem aus der Segelschiffszeit stammenden Begriff treffen sich
Mitglieder und Freunde des Feuerschiffes und Gäste aus Nah und Fern.

Gemütliches Beisammensein an Bord des Schiffes im Hansahafen am Behnkai, für das leibliche Wohl ist gesorgt. Es gibt leckere Schmalzbrote, heisse Suppe, Glühwein oder Kaffee und einiges mehr.

Gäste sind herzlich willkommen! Viele Besucher, die erstmalig auf dem Feuerschiff zu
Gast sind, werden zu neuen Freunden und nicht selten zu neuen Mitgliedern.

Nächster Termin : Sonntag 11.12.2016

Der Eintritt ist frei !

PREISE FÜR DIE PRIWALLFÄHRE STEIGEN

Der Aufsichtsrat des Stadtverkehrs hat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, die Preise für die Priwallfähre zum 01.04.2017 um durchschnittlich 5%, mindestens jedoch 10 Ct, leicht zu erhöhen. Die neuen Preise gelten bis zum 31.08.2018.

„Wir konnten die Preise für die Fähre für unsere Kunden über mehr als zwei Jahre konstant halten“, sagt Willi Nibbe, Geschäftsführer des Stadtverkehrs. „Allgemeine Kostensteigerungen führen allerdings jetzt dazu, dass zur Erbringung einer zuverlässigen Leistung rund um die Uhr eine moderate Preisanpassung erforderlich ist“. So wird ab 01.04.2017 die Einzelfahrkarte für Erwachsene statt 1,20 € nun 1,30 € kosten. Die Schülermonatskarte erhöht sich von 19,70 € auf 20,70 € und die Monatskarte für Erwachsene von 29,60 € auf 31,10 €. Die Fährkostenbefreiung für Lübecker mit ersten Wohnsitz auf dem Priwall, die die Fähre zu Fuß nutzen, und deren Kinder bleibt bestehen. Damit ist der Schulweg mit der Fähre für diese Kinder auch weiterhin entgeltfrei. Für eine Einzelfahrt mit dem PKW ohne Personen bezahlen die Kunden statt 3,70 € nun 3,90 €. Die Fahrzeugmonatskarte ohne Personen kostet statt 91,20 € neu 95,80 €. Wer regelmäßig und komfortabel ein ganzes Jahr mit dem PKW die Fährverbindung nutzt, zahlt statt 610,00 € jetzt 641,00 €. Die neuen Preise gelten bis zum 31.08.2018.
„Der Preisanpassung stehen jedoch etliche positive Maßnahmen in 2017 gegenüber“, betont Ulrich Pluschkell, Aufsichtsratsvorsitzender des Stadtverkehrs. „Ab 01.04.2017 tritt das vom Aufsichtsrat geforderte Qualitätsversprechen für Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit in Kraft, ähnlich wie das Qualitätsversprechen im Busverkehr“, so Pluschkell.
Desweiteren wird die Sommersaison – dem Wunsch vieler Travemünder und Besucher folgend – für die Norderfähre Priwall VI bereits ab 01.04. starten und bis 31.10. mit täglichen Fahrten verlängert werden. „Travemünde und der Priwall sind beliebte Ausflugsziele für Tagestouristen, betont Willi Nibbe. „Wir wollen daher in Verbindung mit dem Projekt Priwall Waterfront das Alleinstellungsmerkmal mit dem Rundwanderweg an der Trave nutzen und den Service für unsere Kunden mit der Überfahrt an zwei Standorten ausweiten“. Bisher fuhr die Norderfähre im April und im Oktober nur an den Wochenenden.
An der Fähre ist zudem ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess für die Kunden fest verankert. Das Pilotprojekt „Hop on“ beinhaltet ein elektronisches Ticketing und wird zukünftig die Abfertigung an der Fähre beschleunigen. Erste Versuche mit ausgewählten Teilnehmern sind hierzu bereits gestartet. Weiter wird es im 1. Halbjahr neue Fahrkartenautomaten geben, da die alten nicht mehr dem neuesten Stand entsprechen. An den neuen Automaten wird es möglich sein, mit Bargeld und mit Scheinen aber vor allem bargeldlos mit EC-Karte oder Kreditkarte zu bezahlen. Das Automatensortiment wird erweitert, so dass auch außerhalb der Öffnungszeiten des ServiceCenters Zeitkarten erworben werden können.
Neu ist außerdem die Einführung eines Abonnements für einspurig motorisierte Kleinfahrzeuge.

PRIWALL VI (2)

Quelle: Stadtverkehr Lübeck

Kooperation der Häfen Kiel und Lübeck kaum möglich

Eine enge Kooperation der Häfen Kiel und Lübeck ist wegen äußerst unterschiedlicher Strukturen und Geschäftsmodelle an beiden Standorten aus Sicht von Fachleuten kaum umsetzbar. Zu diesem Ergebnis kommen die vom Land beauftragten Gutachter.

Das Gutachten des Fraunhofer-Centers für Maritime Logistik (CML) kommt aber zu dem Ergebnis, dass ein Schulterschluss beider Hafenunternehmen auf weichen Kooperationsfeldern wie einem gemeinsamen Marketing, einem gemeinsamen Einkauf oder auf dem Feld des Maritimen Umweltschutzes durchaus machbar wäre.

Wie Wirtschaftsminister Reinhard Meyer am Dienstag, 6. Dezember, nach einem Gespräch mit den Bürgermeistern und Hafenchefs beider Städte sagte, greife man diesen „kleinsten gemeinsamen Nenner“ nun auf und bereite die Entwicklung eines „Green-Port-Konzepts“ vor. Dabei gehe es vor allem um das Ausloten von Synergien bei der Entsorgung von Schiffsabwässern oder anderer Schiffsabfälle sowie um technologische Lösungen beim Einsatz alternativer Schiffstreibstoffe wie Methanol oder LNG (Liquefied Natural Gas). „Ein solches ‚Green-Port-Konzept‘, das mit Kiel und Lübeck beginnen kann, wäre auch offen für eine Beteiligung der anderen Häfen im Lande. Auch ist eine Förderung von investiven Maßnahmen im Rahmen dieses Konzepts möglich“, so Meyer. Weiter lesen

Kooperation der Häfen Liepāja und Lübeck mit erstem Erfolg

Stena Line erhöht Abfahrtsfrequenz nach Lettland ab Lübeck

Die Zusammenarbeit der Häfen Liepaja und Lübeck trägt erste Früchte. Ab sofort stockt die Reederei Stena Line die Zahl ihrer Abfahrten nach Lettland auf, indem zwei zusätzliche Abfahrten nach Liepaja angeboten werden. Im Zuge einer Neuordnung ihrer Verkehre verbindet die Reederei Lübeck nun viermal pro Woche mit dem lettischen Hafen. Der offizielle Startschuss fiel bei der heutigen Eröffnungszeremonie in Liepaja.

Aufgrund von Reorganisation und Werftaufenthalt sind übergangsweise diverse Schiffe im Einsatz; ab Januar soll der Dienst dann mit MS „Urd“ und MS „Gothica“ gefahren werden.

“Eine Fähre sollte wie ein Linienbus verkehren – jeden Tag. Mit vier Abfahrten auf der Verbindung Liepaja-Travemünde stärken wir unsere Anbindung an Westeuropa, und wir freuen uns schon auf tägliche Abfahrten auf dieser Route“, erklärt Janis Lapins, Geschäftsführer der „Liepāja Special Economic Zone Authority“ (LSEZ). „Diese Wünsche kann ich nur unterstützen. Diese Erhöhung bringt bereits jetzt mehr Ladung für beide Häfen“, freut sich Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG).

Anfang November hatte die LHG eine Absichtserklärung mit dem Hafen von Liepaja geschlossen mit dem Ziel, die Zusammenarbeit zu verstärken. Der gemeinsame Erfahrungs- und Wissensaustausch sollte vertieft, ein gemeinsames Netzwerk aufgebaut und die Abfahrtsdichte zwischen beiden Häfen erhöht werden.

liepaja

Foto: LSEZ

Quelle: Lübecker Hafen-Gesellschaft