In eigener Sache

Die LÜBECKER HAFENRUNDSCHAU bekommt ein neues Layout mit diversen Änderungen.

Dieses nimmt einige Zeit in Anspruch.

Der Blog mit aktuellen Bildern bleibt freigeschaltet.

BILDER AM SONNTAG, 19. AUGUST

Das Silversea-Cruises-Luxuskreuzfahrtschiff SILVER WIND (156m) war heute in Travemünde zu Gast. Das Schiff kam via NOK von Amsterdam an die Trave. Gegen 23:40 Uhr ging die Reise weiter nach Rønne auf Bornholm.

Mit nur 296 Gästen die von rund 220 Besatzungsmitgliedern betreut werden, wunderbaren Suites und großzügigen Freiflächen ist die Silver Wind eines der komfortabelsten und intimsten Schiffe, die heute auf See unterwegs sind.

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BILDER AM DONNERSTAG, 16. AUGUST

Zu Besuch am Hansekai derzeit das polnische Segelschulschiff KAPITAN BORCHARDT (45m).


Das Schiff wurde in den Niederlanden bei der Waterhuizener Werft „J.J. Pattje & Zoon“ gebaut und 1918 als Frachtsegler Nora für die Küstenschifffahrt in Dienst gestellt. Am 8. Oktober 2011 wurde das Schiff in Danzig auf den Namen Kapitan Borchardt getauft. Benannt ist das Schiff nach dem polnischen Kapitän, Ausbilder und Autoren Karol Olgierd Borchardt (1905–1986). Der Segler mit Hilfsantrieb hat einen Stahlrumpf und ist als Gaffelschoner getakelt. Die Segelfläche beträgt 600 m². Als Schulschiff gehören acht Mann und 41 Kadetten zur Schiffsbesatzung, bei Regatten werden mit 64 Mann vier Wachen gefahren. Bei Mitnahme von 33 Passagieren hat das Schiff eine Besatzung von 16 Mann.

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Umbau von TT-Fähren abgeschlossen

Mit dem Abschluss der Umbaumaßnahmen in den öffentlichen Bereichen der M/S „Nils Dacke“ und M/S „Robin Hood“ ist die TT-Line-Flotte erfrischt in die zweite Hälfte der Sommersaison gestartet. Werftaufenthalte sowie Umbauarbeiten während der Liegezeiten und zum Teil auch während der Überfahrten führten im ersten Halbjahr 2018 zu der geplanten Steigerung der Produktqualität für die Passagiere auf den Schwedenfähren der TT-Line.

Ende Juli verlies die mit einem frischen Anstrich versehene und auf Herz und Nieren durchgeprüfte M/S „Robin Hood“ die Oresund Drydock Werft in Landskrona, Schweden, um neben dem Linienverkehr zwischen Deutschland und Trelleborg auch jeden Samstag die neue Destination Klaipėda zu bedienen. Sie ist baugleich mit der M/S „Nils Dacke“, auf der in den vergangenen Monaten die öffentlichen Bereiche umgestaltet worden sind.

Für einen möglichst windgeschützten Decksaufenthalt wurde auf beiden Schiffen ein neuer Ausgang zum hinteren Teil des Decks 7 geschaffen. Hier genießen die Passagiere geschützt von den beiden Schornsteinen die Ostseeluft.

„Große Panoramafenster, gemütliche Loungemöbel und verlängerte Öffnungszeiten am Counter steigern den Wohlfühlfaktor unserer Gäste an Bord und laden zum Verweilen und Bummeln ein. Ganz neu sind auch die großzügigen Kinderspielecken auf M/S “Nils Dacke“ und M/S „Robin Hood“, berichtet Lars Müller, Organisator der Modernisierungen und Leiter der Cateringabteilung.

Die M/S „Peter Pan“ bietet mit der Verlängerung seit Juni neben der erhöhten Fahrzeugkapazität von 3.000 Lademetern auch 220 komfortable Kabinen für eine erholsame Überfahrt. Die unter schwedischer Flagge geführte Premiumfähre gehört dank ihres diesel-elektrischen POD-Antriebs zu den umweltfreundlichsten Fährschiffen in der Ostsee.

In 2017 wurden die Sitzbereiche sowie die Rezeption auf der M/S „Tom Sawyer“ und der M/S „Huckelberry Finn“ erneuert. Modernes Mobiliar mit erhöhten Tischen verjüngen die Lounge. Große Flatscreens unterhalten und informieren die Passagiere gleichzeitig über die aktuellen Daten der Überfahrt.

Mit dem Abschluss der Umbaumaßnahmen in den öffentlichen Bereichen der M/S „Nils Dacke“ und M/S „Robin Hood“ ist die TT-Line-Flotte erfrischt in die zweite Hälfte der Sommersaison gestartet. Werftaufenthalte sowie Umbauarbeiten während der Liegezeiten und zum Teil auch während der Überfahrten führten im ersten Halbjahr 2018 zu der geplanten Steigerung der Produktqualität für die Passagiere auf den Schwedenfähren der TT-Line.


Mit dem 30 Meter langen Mittelstück und dem zusätzlichen Autodeck kommt die „Peter Pan“ neuerdings auf knapp 220 Meter Gesamtlänge und circa 3.000 Lademetern.

 

Quelle: TT-Line

Reederei Johannsen übernimmt Schlepper Claus

Am 1. August 2018 hat die in Lübeck ansässige Schleppreederei J. Johannsen und Sohn einen Schlepperneubau von der türkischen Werft Med Marine übernommen. Der als „Claus“ in Dienst gestellte Schlepper wurde im Rahmen einer Serie der Werft fertiggestellt und mit dem Bedarf der Reederei abgestimmt.

Das Design mit der Bezeichnung RA3200 stammt vom weltweit führenden kanadischen Designbüro Robert Allan Ltd. und ist speziell für Arbeiten in Häfen aber auch für Verschleppungen und Offshore Einsätze konzipiert. Damit erwirbt Johannsen ein qualitativ hochwertiges Fahrzeug mit überdurchschnittlicher Flexibilität, während seit Jahren eher ein Trend zur Spezialisierung auf Kerneinsatzgebiete zu beobachten ist.

Die letzten Neubau-Ablieferungen an Nordeuropäische Reedereien wurden in Bezug auf Vermessung, Bunkerkapazität und Ausrüstung minimiert und ausschließlich für Hafenarbeit konzipiert.

„Unsere Unternehmensausrichtung umfasst auch alle seegängigen Arbeiten, so dass reine Hafenschlepper uns zu sehr einschränken würden. Mit dem neuen `Claus`können wir nahezu alle Schleppdienstleistungen anbieten und zudem ist der Pfahlzug von 75 Tonnen ausreichend für Arbeiten an allen Schiffs- und Pontongrößen“, betont Michael Schaefer, Geschäftsführer und Inhaber der Reederei J. Johannsen & Sohn. „Seit fünf Jahren haben wir uns speziell mit diesem Design und entsprechender Auslegung beschäftigt. Die Resonanz bei Kunden, potentiellen Auftraggebern und beratend tätigen maritimen Gutachtern ist sehr positiv.“

Der Schlepper ist mit einem ASD-Antriebssystem mit Einheiten SRP 1515 cp von Schottel sowie 2 CAT 3512C Hauptmaschinen mit einer Gesamtleistung von 4200 kW ausgelegt. Er verfügt über eine vordere Doppelschleppwinde, sowie achtere Ankerziehwinde, Kran, Towpins, diverse Spillköpfe und aufgetrommeltes Ersatzgeschirr und für Schlepp- und Ankerzieharbeiten, Fifi1 Feuerlöschsystem, Oil Recovery und eine spezielle „Escort Notation“.

Das Einsatzgebiet der Johannsen-Schlepper dehnt sich mittlerweile von Nord- und Ostsee aus auf alle Europäischen Gewässer. „CLAUS“ ist speziell für Einsätze in südlichen Regionen ausgestattet. Die Reederei hatte erst vor einem Jahr ein ähnliches Fahrzeug erworben, „CARL“ mit 52 tbp und somit den Flottenbestand auf vier erhöht. Weitere Flottenzuwächse sind in den nächsten Jahren geplant.

J. Johannsen und Sohn befindet sich weiterhin in Familienbesitz, kann auf eine über 100-jährige Firmenhistorie zurückblicken und behauptet sich als eines der wenigen kleinen Unternehmen in einem sich stark konsolidierenden Markt.

Parallel zum wachsenden Schleppgeschäft kann Johannsen auf rapide wachsende Umschlagstätigkeiten im Lübecker Hafen bauen. Die Dienstleistungen für RoRo-Verladungen, die die Firmengruppe seit 2013 anbietet, sind alleine in den vergangenen 12 Monaten um 45 Prozent angestiegen und machen mittlerweile einen ähnlich großen Anteil am Gesamtumsatz aus wie die Schleppersparte.


Der Schlepper Claus wurde von der Lübecker Schleppreederei Johannsen und Sohn in Dienst gestellt.

 

 

Historisches Dampfschiff „Mathilda“ zu Besuch

Sie dampft, sie schnaubt, sie hupt – die Dampfpinasse „Mathilda“ ist zu Besuch in Lübeck. Zum zweiten Mal in Folge hat sich das historische Dampfschiff auf eine Nostalgiefahrt von Hamburg nach Travemünde begeben. Dort bietet sie nun mehrmals täglich Demonstrationsfahrten an.

„Im vergangenen Jahr ist uns auf der Tour nach Lübeck so viel Sympathie entgegengebracht worden, dass die Crew in diesem Jahr unbedingt wiederkommen wollte“, sagt Christoph Beyer, Maschinist der „Mathilda“. Das kohlebefeuerte Dampfschiff startete am 11. August vom Hamburger Museumshafen Oevelgönne in Richtung Ostsee und folgt der beliebten Reiseroute über die Elbe und den Elbe-Lübeck Kanal mit Stationen in Lauenburg, Mölln und Lübeck. Ziel ist Travemünde, wo Mathilda ab Dienstag vier Tage zu Gast am Steg des Lübecker Yachtclubs ist. Neben der vierköpfigen Mannschaft, die aus dem Schiffsführer, einem Heizer, einem Maschinisten und einer Deckshand besteht, ist auf dem Schiff noch Platz für acht Mitreisende. „Die Mitfahrt ist eine gute Gelegenheit gemütlich vom Alltag zu entschleunigen“, sagt der Schiffsführer Lars Remke. Denn die Reisegeschwindigkeit des zwölf Meter langen Dampfschiffs beträgt etwa neun Stundenkilometer. Während der Fahrt sammelt die Crew der „Mathilda“ Spenden, um den Erhalt des historischen Dampfschiffs sicherzustellen. Direkt vor dem Leuchtenfeld finden die stündlichen Rundfahrten von 10 Uhr bis 18 Uhr statt. „Die Leute werden uns sehen, denn wir dampfen rege vor uns hin“, sagt Lisa Kempe, Sprecherin der „Mathilda“-Crew.

 

Quelle:LN/Fabian Boerger