Die Arbeit von Seeleuten im Fokus: Der 25. Juni ist der Internationale Tag der Seeleute

Am 25. Juni wird weltweit der „Day of the Seafarer“ gefeiert, um auf die unverzichtbare Rolle von Seeleuten aufmerksam zu machen.

Seeleute verdienen viel Aufmerksamkeit: Rund 1,5 Millionen Crewmitglieder aus aller Welt sorgen weltweit für den internationalen Warenaustausch mit Schiffen und tragen so zum Welthandel und zum Lebensstandard aller Zivilgesellschaften bei – sei es der Kaffee am Morgen, die elektronischen Kleinteile unserer Smartphones oder das Papier für Zeitschriften. Über 90 % der weltweiten Waren werden mit dem Schiff und von Seeleuten transportiert. Zu jeder Uhrzeit und an 365 Tagen im Jahr sorgen Sie beim Transport über die Weltmeere für die Sicherheit der Fracht – meist ungesehen und ungeahnt von den Verbrauchern.

Seeleute geben dafür vieles: Sie sind monatelang von der Familie und Freunden entfernt und haben Arbeitsverträge von bis zu neun Monaten oder gegebenenfalls länger – in denen sie im Schichtdienst und an sieben Tagen pro Woche arbeiten. Auf See haben sie nur selten Kontaktmöglichkeiten in ihr Heimatland. Weiter lesen

DAS NORDKIRCHENSCHIFF KOMMT

Nordkirchenschiff 2017

Im Sommer 2017, wenn in den Urlaubsregionen an der Nord- und Ostseeküste viele Menschen zu Gast sind, fährt das Nordkirchenschiff 2017 vier Wochen lang zur See.
Entlang der Küste, von Ost nach West, besuchen wir jeden unserer 13 Kirchenkreise sowie die Nordschleswigsche Gemeinde.
Segeltage und Hafentage wechseln sich ab. Genau wie Feste und Feiern, Gottesdienste und Konzerte, laut und leise, fröhlich und besinnlich.
Die Reformation steht im Mittelpunkt, vom Rückblick bis zum Ausblick 500+.
Von Stralsund bis nach Hamburg sind wir mit einem Dreimaster unterwegs. Unser Traditionssegler bietet bis zu 90 Tagesgästen und 30 Übernachtungsgästen Platz.

Seien Sie im Sommer 2017 dabei.

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Politiker: Hafen-Millionen gibt es nur mit Zukunftsplan

Es geht um extrem viel Geld: Auf satte 17 Millionen Euro soll die Stadt verzichten, um die angeschlagene Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) zu retten. Das ist die Pacht für Hafenflächen von 2017 bis 2020. Zähneknirschend wollen die Politiker den Rettungsschirm absegnen – aber nur unter einer Bedingung.

LHG-Chef Sebastian Jürgens muss ein Konzept vorlegen, wie er die mehrheitlich städtische Gesellschaft aus den tiefroten Zahlen holen will. Die steckt in massiven Schwierigkeiten: Mit fast 7,9 Millionen Euro Verlust rechnet die LHG in diesem Jahr. 2016 waren es 7,4 Millionen Euro. Das geht aus dem nicht-öffentlichen Papier der Stadt hervor, das der LN vorliegt. Und: Mittlerweile schreibt der gesamte LHG-Konzern rote Zahlen – mit Töchtern. Weiter lesen

Verzicht auf 17 Millionen Euro: Stadt will LHG helfen

Durch den zeitlich begrenzten Verzicht auf Pachtzahlungen will die Stadt der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) aus ihrer wirtschaftlich schwierigen Lage helfen. Das sieht eine nicht-öffentliche Vorlage von Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) für die Kommunalpolitiker vor.

Nach LN-Informationen summiert sich der Verzicht in diesem und in den Jahren 2018, 2019 und 2020 auf insgesamt 17 Millionen Euro. Diese Zeit muss die Hafen-Gesellschaft nutzen, um sich aus der Krise herauszumanövrieren. Gutachter haben der Stadt bestätigt, dass dieser Weg möglich ist und sich rechnet.

Das Geschäft ist allerdings an einige Voraussetzungen geknüpft. Die Bürgerschaft muss in ihrer Sitzung Ende Juni zustimmen. Am 30. Juni läuft die Frist für ein Eckpunktepapier mit den Gewerkschaften aus, in dem die LHG-Arbeitnehmer auf viel Geld verzichten, wenn die Gesellschafter Stadt und Rreef nicht den gleichen Beitrag wie die Arbeitnehmer zusagen. Zweitens darf der Deal nicht gegen das europäische Beihilferecht verstoßen. Andere Hafenbetreiber könnten in Brüssel gegen die städtische Hilfe für die LHG ein Verfahren anstrengen. Die Verwaltung hat deshalb Gutachter beauftragt, das Risiko einzuschätzen. Die kommen zum Ergebnis, dass die Hilfe zulässig ist. Denn wenn die Stadt der LHG nicht unter die Arme greift, könnte der wirtschaftliche Schaden viel größer ausfallen. Eine weiterhin kriselnde oder gar in die Insolvenz driftende Hafen- Gesellschaft könnte erst recht keine Pachten mehr zahlen – und die Stadt müsste womöglich für Bürgschaften geradestehen. Weiter lesen