PROJEKTVERLADUNG AM SEELANDKAI

Am Seelandkai werden seit April Lokomotiven aus Süddeutschland umgeschlagen und von dort aus nach Finnland verschifft. Die 90 Tonnen schweren Siemens-Loks vom Typ Vectron werden im Werk München-Allach gebaut. Abnehmer ist die Finnische Staatsbahn, Frachtführer ist die Hamburger Spedition Trans-Trading.

Die finnische Staatsbahn, die VR-Gruppe, hat bei Siemens 80 elektrische Lokomotiven vom Typ Vectron bestellt. Die neuen Loks sollen zuverlässig und langlebig auch unter den extremen Klimabedingungen in Skandinavien ihren Dienst tun. Durch umfangreiche Test- und Zulassungsfahrten in Schweden und Norwegen hat Siemens diese Tauglichkeit belegen können. Die dabei gewonnenen Erfahrungen fließen in die Lokomotiven für die VR-Gruppe ein. Für Siemens ist dies der bislang größte Einzelauftrag für die neue Lokomotiven-Generation Vectron und der erste Auftrag für dieses Modell in finnischer Breitspur. Weiter lesen

Gutes erstes Quartal für Finnlines

Die finnische Fährreederei Finnlines ist mit einem guten Ergebnis in das Jahr 2017 gestartet. Das Ergebnis im ersten Quartal lag mit 11,2 Millionen Euro um 35 Prozent über dem des Vergleichszeitraums des Jahres 2016.

Nach einer langen Zeit der trägen wirtschaftlichen Entwicklung in Europa gebe es positive Anzeichen für Wirtschaftswachstum, hieß es in einer Mitteilung. Vor allem in Finnland habe sich das Außenhandelsvolumen in den ersten drei Monaten um zehn Prozent erhöht. Davon profitiere auch Finnlines. Finnlines teilte mit, dass das Flottenerneuerungsprogramm Ende 2016 erfolgreich abgeschlossen wurde. Bis Ende Mai werde auch das 100 Millionen Euro umfassende Umwelt-Investitionsprogramm planmäßig beendet werden können, hieß es weiter.

 

Quelle: Finnlines plc./THB

KURZ BELICHTET

Aktuelle Bilder vom Lehmann-Neubau MS INA LEHMANN

Die INA LEHMANN befindet sich derzeit noch zur Ausrüstung auf der Bodewes-Werft im holländischen Hoogezand. Die Arbeiten neigen scih dem Ende zu und die Taufe wird am 22. Juni im holländischen Delfzijl stattfinden.

Die folgenden Aufnahmen wurden der Hafenrundschau von der Reederei Lehmann zur Verfügung gestellt:

Weiter lesen

CPL-Seminar: Regionalökonomische Effekte für Häfen und Logistikstandorte

Häfen und Logistikstandorte müssen im Standortwettbewerb bestehen und ihren Kunden marktorientierte Dienstleistungen anbieten können. Daher sind sie auf eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur angewiesen.

Die Instandhaltung, Modernisierung und Erweiterung von Infrastruktur und Gewerbeflächen ist jedoch kostenintensiv und muss in der Regel überwiegend aus öffentlichen Mitteln finanziert werden. Hierfür bedient man sich in der Begründung häufig regionalökonomischer Analysen.

Um die Bedeutung regionalökonomischer Berechnungen für See- und Binnenhäfen sowie Logistik- und Wirtschaftsregionen aufzuzeigen, findet am 27. Juni 2017 ab 15 Uhr ein kostenfreies Seminar in den Räumlichkeiten von CPL in Lübeck statt. https://www.c-pl.de/seminar

Politiker geben Geld für LHG – widerwillig

Die Stadt soll die angeschlagene Lübecker Hafen-Gesellschaft stützen – Dabei geht es um bis zu 20 Millionen Euro – Entscheidung fällt in der Bürgerschaft Ende Juni.

Sie werden zustimmen. Aber nur zähneknirschend. Bis zu 20 Millionen Euro sollen die Politiker in die angeschlagene Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) der Stadt stecken. Innerhalb von vier Jahren – bis 2020. Mitte Juni will Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) konkrete Vorschläge machen. Dann liegt auch ein Gutachten zur LHG vor. Am 29. Juni soll die Bürgerschaft über die saftige Finanzspritze entscheiden. Das ist die Forderung von LHG-Chef Sebastian Jürgens und auch der Gewerkschaft Verdi. Beide Seiten haben sich auf einen Rettungsplan für die LHG geeinigt (die LN berichteten). Der gilt aber nur bis 30. Juni. Bis dahin muss die Stadt zustimmen, sonst ist die Einigung hinfällig. Deshalb war Jürgens jetzt Gast im Hauptausschuss – im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung.

Glücklich ist keiner mit der Situation. Geld geben werden die Politiker aber dennoch. Dabei geht es um satte Millionenbeträge. „Wir stehen zum Hafen“, sagt SPD-Fraktionschef Jan Lindenau. Denn daran hänge auch die Logistikbranche in der Hansestadt. Allerdings fehlt ihm immer noch ein konkretes Sanierungskonzept der LHG. „Es wird keine Dauer-Subvention werden“, stellt Thorsten Fürter (Grüne) klar. Dennoch werde die Fraktion für eine Finanzspritze für die LHG stimmen. „Es geht um die Überbrückung einer Notlage.“ In dem Sanierungszeitraum bis Ende 2020 „muss es ein strategisches Konzept für den Hafen geben“, macht er klar. Geld in die LHG zu stecken „ist fast alternativlos“, sagt Thomas Rathcke, Chef der Liberalen. Es sei viel schiefgelaufen bei der LHG. Aber nun bleibe der Stadt nichts übrig, als ihre Gesellschaft zu stützen. Außerdem habe die LHG die Wirtschaftskrise 2008/2009 allein gemeistert – ohne städtische Hilfe. „Wir werden dem wohl zustimmen“, sagt Carl Howe (GAL). Weiter lesen

BESUCH AUS BULGARIEN

Die bulgarische Barkentine „Royal Helena“ kommt zu Pfingsten (2. – 5.6.) nach Travemünde. Sie steht als Open Ship und für Tagestörns offen. Tagestörns am 3.6. (ab Überseebrücke 1), am 4.6. (ab Fischereihafen), am 5.6. (ab Ostpreußenkai) jeweils von 11 bis 16 Uhr (69,- € p.P., Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre 35,-€ inkl. Eintopf und Welcome Drink. Mindestteilnehmer: 45 Personen. Buchung über www.luebeck-ticket.de/helena www.luebeck-ticket.de/helena oder Telefon 0451 6195666.

Foto: Veranstalter